Gaza
“Hilfs-Flotte” Sommer 2011 – die Fakten
Die Flotte verletzt Internationale Gesetze
Und beabsichtigt die Provokation einer gewaltvollen KonfrontationI
Letztes Jahr haben Anti-Israel Extremisten und türkische
Dschihad-Krieger eine sogenannte “Hilfs-Flotte für
Gaza” initiiert. Damit sollte die israelische Küstenblockade
der Navy durchbrochen werden. Die Israelische Navy hat daraufhin
fünf der Schiffe in den Hafen von Aschdod geleitet, ohne dass es
Zwischenfälle gab. Die Besatzung des sechsten Schiffes hat sich
jedoch geweigert, mit der Navy zu kooperieren
Als israelische Offiziere das Schiff enterten, wurden sie von
türkischen Dschihad-Kriegern brutal angegriffen. Mit Messern,
Metallstangen und Pistolen. Neun Dschihadisten kamen bei dieser
Konfrontation ums Leben.
In diesem Jahr planen die selben Anti-Israel Extremisten eine weitere
internationale Flotte zum Kampf auszusenden. Sie beabsichtigen, Ende
Juni zur See zu fahren – mit einer geschätzten Flotte von 10
bis 15 Schiffen (1 000 bis 4 000 Passagiere aus 32 Ländern). Dabei
wird vorgegeben, dass es sich nur um eine Flotte mit humanitären
Hilfsmitteln für Gaza handelt.
Internationale Führungspersönlichkeiten, von
UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon bis zu EU-Regierungschefs, haben
die Organisatoren bereits aufgefordert, die Flotte nicht ausfahren zu
lassen (ein paar Kommentare dazu nachfolgend)
Neun grundsätzliche Fakten zur Flotte
1. Die Flotten-Organisatoren verletzen offensichtlich
internationale Gesetze, indem sie versuchen, eine legale Meeresblockade
zu durchbrechen. Nach internationalen Gesetzen und nach Handelsrecht,
hat Israel als Nation das Recht, eine Land- und Meeresblockade zu
errichten, wenn es zum Schutz vor der Hamas-Regierung in Gaza dient.
Hamas steht offen zu seinen Absichten, Israel zerstören zu wollen.
Hamas involviert sich dauernd in einen bewaffneten Konflikt gegen
Israel und hat schon über 10 000 (zehn tausend) Raketen in
israelisches Gebiet abgefeuert und dabei die dortige
Zivilbevölkerung verletzt. Israel hat das gesetzliche Recht und
die Verantwortung, seine Bevölkerung zu beschützen. Dies
geschieht auch durch die Kontrolle von Waren, die nach Gaza gelangen.
Insbesondere, um zu verhindern, dass Waffen an die Terrororganisation
Hamas gelangen.
2. Die Organisatoren der Flotte beabsichtigen, die Hamas
zu unterstützen. Hamas ist eine Organisation, welche durch
Mitglieder der Internationalen Gemeinschaft (vorab durch die USA,
Kanda, Israel, die EU, Japan und Jordanien) als Terrororganisation
eingestuft wurde. Hamas ruft in seinen Grundsatz-Dokumenten zur
Ermordung von Juden auf, zur
“Ungültigkeitserklärung” des Staates Israel sowie
zum Ersetzen des israelischen Regimes mit einer Islamistischen
Theokratie.
3. Die Organisatoren der Flotte provozieren eine
gewaltvolle Konfrontation. Wenn sie ernsthaft darum besorgt wären,
humanitäre Hilfsgüter für die Bevölkerung von Gaza
zu liefern, dann würden sie das durch die offiziellen Israelischen
Grenzeingänge machen. Israel hat wiederholt angeboten, solche
Güter zu transportieren, nachdem die Ladungen nach Waffen
untersucht wurden. Diese Zusammenarbeit wurde durch die Flotte
abgelehnt. Statt dessen spekulieren die Organisatoren darauf, dass der
Durchbruch der Blockade Israel dazu nötigen wird, Gewalt
anzuwenden. Und dass Israel damit einmal mehr als Agressor angesehen
wird.
4. Die Bevölkerung von Gaza sieht sich nicht mit
einer humanitären Not konfrontiert, welche einen Durchbruch durch
die Blockade rechtfertigen würde. Humanitäre- und
Konsumenten-Güter erreichen Gaza jeden Tag. Offizielle
UNO-Mitarbeiter besätigen regelmässig, dass genügend
Nachschub an Nahrung sowie an Konsumentengütern geliefert wird.
Israel limitiert nur den Eingang von Gütern mit zwei-deutiger
Verwertungsmöglichkeite – Güter, die als Waffen
gebraucht werden könnten. Internationale Statistiken zeigen, dass
die Bevölkerung von Gaza einen höheren Lebensstandard hat,
als es die durchschnittliche Bevölkerung in Asien, im Nahen Osten
sowie in den grössten Teilen von Afrika hat – Südafrika
eingeschlossen. In der Tat hat Gaza eine Fülle und nicht einen
Mangel an Gütern. Dies zeigen jüngste Presseberichte.
5. Hamas, und nicht Israel, hat dennoch ein Leiden der
Palästinenser in Gaza verursacht. Hamas hat sich für den
Krieg gegen Israel entschieden, an Stelle einer friedlichen
Ko-Existenz. Hamas hat eine repressive, diktatorische und
fundamentalistische Regierung erstellt in Gaza. Damit werden die
Bewohner unterdrückt und politische Rivalen – auch innerhalb
Gaza - werden ermordet.
6. Organisatoren der Flotte behaupten, dass sie
“gewaltlose Friedensaktivisten” und
“Menschenrechts-Aktivisten” seien. Das sind sie nicht. Sie
sind Mitglieder von extremistischen Organisationen, die
Terrorgruppierungen unterstützen und sie haben die Zerstörung
Israels zum Ziel. “The Free Gaza Movement” ist ein Partner
des “International Solidarity Movement”. Bewegungen, welche
die Existenz des Jüdischen Staates bekämpfen wollen. Die
involvierte “Turkish Humanitarian Relief Foundation” (IHH)
ist eine islamistische Organisation aus der Türkei, mit
Verbindungen zu Dschihad-Kriegern in Bosnien, Syrien, Irak, Lybien und
anderswo.
7. Wenn Organisatoren der Flotte wirklich Aktivisten
für Frieden und Menschenrechte wären, würden sie statt
Gaza Lybien oder Syrien ins Visier nehmen, wo brutale Regime tausende
von gewaltlosen, freiheitssuchenden Demonstranten verhaften, foltern
und ermorden. Und wo Tausende deswegen zu Flüchtlingen werden.
8. Die Organisatoren der Flotte wollen nicht das Recht
einer Nation aufrecht halten, sondern das Recht einer Nation verletzen.
Nämlich das grundsätzliche Recht einer Nation, sich zu
verteidigen. Vor Feinden, die ihre Bürger ermorden und ihren Staat
zerstören wollen. Nehmen wir das Beispiel USA:
“As a country, we will never tolerate our security being
threatened, nor stand idly by when our people have been killed. We will
be relentless in defense of our citizens.” (Als Land werden wir
nie tolerieren, dass unsere Sicherheit bedroht wird und nichts
unternehmen, wenn unsere Bürger getötet wurden. Wir halten an
der Verteidigung unserer Bürger fest) —U.S. Präsident
Barack Obama, 1. Mai 2011
9. Internationale Führer sind gegen die Flotte.
U.S.A: “Gruppen und Individuen,
die die israelische Seeblockade durchbrechen wollen, unternehmen eine
verantwortungslose und provocative Aktion…Wir bestätigen,
dass effiziente Mechanismen etabliert sind, um humanitäre Hilfe
nach Gaza zu führen.—U.S. State Department Spokesman Mark
Toner, 1. Juni 2011
UN: “Der
Generalsekretär hat alle Regierungen aufgerufen, ihren Einfluss zu
nutzen und von solchen Flotten abzuraten, die das Potenzial haben, dass
es in einen gewaltvollen Konflikt eskaliert. - Sprecher des UN
Generalsekretärs
Ban Ki-moon, 27.
Mai 2011. Kanada: “Unbewilligte Hilfsgütertransporte sind
provokativ und am Ende keine Hilfe für die Bevölkerung von
Gaza”. Kanada anerkennt die legitimen Sorgen Israels um seine
Sicherheit und Israels Recht, sich und seine Bewohner von Angriffen der
Hamas und anderen Terrorgruppen zu schützen. Das schliesst die
Verhinderung von Waffenschmuggel mit ein.”
—
Kanadischer Aussenminister John Baird, 28. Mai 2011. Frankreich:
“Von Schiffsfahren, welche den Durchbruch einer Seeblockade
beabsichtigen, wird dringend abgeraten. Mit solch einem Unternehmen
sind Sicherheitsrisiken verbunden”. Offizielles Statement der EU:
“Ich erachte solch eine Flotte nicht als richtig” —
Catherine Ashton, EU High Commissioner for
Foreign
Policy. Türkei: “Wir überdenken unsere Pläne
(über die Teilnahme an der Flotte)… Aus unserer Sicht sind
die Entwicklungen im Nachbarland Syrien zur Zeit kritisch und wichtig.
—IHH Vorstandsmitglied Hüseyin Oruç, 14. Juni 2011.
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